EPS oder Eichenprozessionsspinner sind Rauben dessen Haare ein Gift enthalten, diese Brennhaare brechen leicht und werden bei günstiger Witterung durch Luftströmungen über weite Strecken getragen. Die alten Larvenhäute bleiben nach der Häutung in den „Nestern“, weshalb die Konzentration an Brennhaaren oft sehr hoch ist. Alte Gespinstnester, ob am Baum haftend oder am Boden liegend, sind eine anhaltende Gefahrenquelle. Die Raupenhaare sind lange haltbar und reichern sich über mehrere Jahre in der Umgebung an, besonders im Unterholz und im Bodenbewuchs (Gräser, Sträucher).

20210908_141444.jpg

Bildquelle: Baumservice Grüttner

,,Ach, sind die süß''

eps-5236342_960_720.webp

Wir bitten sie, sollten sie EPS in Ihrem Garten haben uns umgehen zu informieren und die Folgen punkte zu beachten :

  • Grundsätzlich die Befallsgebiete meiden

  • Hautbereiche (z. B. Nacken, Hals, Unterarme, Beine) schützen

  • Raupen und Gespinste nicht berühren

  • Sofortiger Kleiderwechsel und Duschbad mit Haarreinigung nach (möglichem) Kontakt mit Raupenhaaren

  • Auf Holzernte- oder -pflegemaßnahmen verzichten, solange Raupennester erkennbar sind

  • Bekämpfung wegen gesundheitlicher Belastung und spezieller Arbeitstechnik nur von Fachleuten durchführen lassen.

  • Ihre Kinder und Tiere vom Gebiet fernhalten 

EPS_Tenhaken_2018-990x556.jpg